Der Baubeginn der neuen Großvogelvoliere im Wildpark Völlinghausen rückt näher. Zunächst muss jedoch die in die Jahre gekommenen Voliere weg, denn dort soll das neue Gebäude entstehen, das den Besuchern nicht nur die Möglichkeit bietet, verschiedene Fasanarten zu beobachten, sondern auch mehr über Rebhühner und deren Aufzucht zu erfahren.
Die Abrissarbeiten beginnen im April. „Die Vergabe der weiteren Arbeiten – die sogenannte Submission – ist in März erfolgt, so dass die Erdarbeiten starten können, sobald das alte Gebäude abgerissen ist“, verrät Johannes Mertens vom Förderverein. Daher steht für die Ehrenamtlichen vom Wildpark jetzt einiges an zusätzlicher Arbeit an. „Wir müssen die Räume der alten Voliere ausräumen, die Sachen, die wir weiterhin vor Ort benötigen, woanders verstauen und die Tiere in anderen Gehegen und Ställe unterbringen“, sagt Georg Knappstein, der mit Paul James die Doppelspitze beim Wildpark-Arbeitskreis bildet. Die Bestände an Ziegen, Schafen, Enten, Hühnern und Großvögeln waren aufgrund der anstehenden Baumaßnahme bereits in den vergangenen Monaten sukzessive heruntergefahren worden.
Um letzte Feinheiten rund um den Bau der Großvogelvoliere zu besprechen, trafen sich die Arbeitskreis-Doppelspitze Paul James und Georg Knappstein, der ehemalige Arbeitskreis-Vorsitzende Friedhelm Linnhoff und Johannes Mertens mit dem Architekten Dustin Kurbjuhn im Wildpark-Haus. „Dabei ging es noch um Kleinigkeiten beim Gebäude wie beispielsweise die Lage von Elektroleitungen, Wasseranschlüssen und Türanschlägen“, so Georg Knappstein, „aber auch um die Herausforderungen, die die Baumaßnahme mit sich bringt.“ So muss beispielsweise sichergestellt werden, dass die Wasserleitungen für die Fütterungsteams auch während der Baumaßnahme verfügbar sind und der Untergrund so aufbereitet werden, dass die benötigten Heuballen auch nach Fertigstellung der neuen Voliere mit dem Frontlader in den Stall transportiert werden können.
Während der kommenden Wochen und Monate wird daher das Gehege der Schafe und Ziegen etwas verlegt. Außerdem werden Zäune versetzt und einzelne Tiere umquartiert. Die Fütterung der Ziegen und Schafe ist für die Besucher des Wildparks auch während dieser Zeit möglich, wenn auch in einem etwas kleineren Bereich.
