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Jährliche Sitzung des Arbeitskreises

Aus der einstigen „Rentnergang“, wie sich die Mitglieder des Arbeitskreises Wildpark Völlinghausen jahrelang gerne selbst nannten, ist im Laufe eines knappen Jahres eine Institution mit einer komplett neuen Struktur und einer geänderten Aufgabenverteilung geworden.

Bei ihrer turnusgemäßen Jahresmitgliederversammlung im März wurde erstmals eine offizielle Geschäftsordnung vorgestellt, die einstimmig angenommen wurde. Diese beinhaltet unter anderem die Organisationsstruktur, die die Verantwortlichen in zwei außerordentlichen Sitzungen im Juli und August vorgestellt und zur Abstimmung gebracht hatten.

Wie vielfältig die Aufgaben sind, die von den Mitgliedern des Arbeitskreises übernommen werden, wurde einmal mehr deutlich, als der frühere Arbeitskreis-Vorsitzende Friedhelm Linnhoff und Georg Knappstein, der mit Paul James die neue Arbeitskreis-Doppelspitze bildet, den Tätigkeitsbericht für 2025 vorstellten. Denn neben den täglichen Fütterungen, der Tierpflege, dem Abholen von Futter, zahlreichen Führungen durch den Wildpark sowie der Pflege der Anlage und der Instandhaltung der Gebäude und Zäune gab es auch im vergangenen Jahr kurzfristige Wettereinsätze – dieses Mal allerdings nicht aufgrund von Stürmen und Starkregen, sondern wegen starken Schneefalls.

Beim Tierbestand hat sich seit der letzten Jahresmitgliederversammlung einiges geändert. „Wir haben die Zahl der Schafe und Ziegen wegen des bevorstehenden Baus der Großvogelvoliere etwas zurückgefahren – gleiches gilt für die Hühner und Enten sowie für die Großvögel, zu denen Pfaue und verschiedene Fasanarten zählen“, erklärt Georg Knappstein. 

Im größten Gehege des Wildparks, in dem Sika-, Dam- und Rotwild gemeinsam leben, hat Paul James den Bestand mit über 40 Tieren angegeben. Die Zahl der farbenprächtigen Ziervögel in der Voliere neben dem Wildpark-Haus sind in etwa gleich geblieben.